Förderhöhe
Pauschale von 4.000 € für ein Messnetz mit zwei Pegeln, 2.000 € für jeden weiteren Pegel, höchstens 40.000 € je Messnetz.
Baden-Württemberg bezuschusst neue kommunale Pegelmessnetze mit bis zu 40.000 Euro. Der Aquatos Radar misst den Pegel berührungslos, der Datenlogger Aquatos Web LTX versorgt ihn mit Strom und überträgt die Messwerte per LTE-M. Dazu kommt die Anbindung an FLIWAS, alles aus einer Hand.
Grundlage ist die Verwaltungsvorschrift KLIMOPASS des Umweltministeriums Baden-Württemberg. Gefördert werden neue kommunale Pegelsysteme mit Fernüberwachung zur Vorsorge gegen Starkregen und Hochwasser.
Pauschale von 4.000 € für ein Messnetz mit zwei Pegeln, 2.000 € für jeden weiteren Pegel, höchstens 40.000 € je Messnetz.
Planung, Beschaffung und Installation der Pegel, die Fernüberwachung und der Betrieb in den ersten 12 Monaten.
Städte, Gemeinden, Landkreise und Zusammenschlüsse von Kommunen. Der Antrag wird bei der L-Bank gestellt, bis zum 31.12.2026.
Einbindung der Pegel in FLIWAS, Betrieb und Wartung für mindestens fünf Jahre und die unterstützende Erklärung zum Klimapakt Baden-Württemberg.
| Pegel im Messnetz | 2 | 3 | 5 | 10 | 20 |
|---|---|---|---|---|---|
| Zuschuss | 4.000 € | 6.000 € | 10.000 € | 20.000 € | 40.000 € |
Gefördert werden neue Messstellen. Maßnahmen an bestehenden Pegeleinrichtungen sind nicht förderfähig. Maßgeblich sind die VwV KLIMOPASS und die Bewilligung durch die L-Bank. Mit der Maßnahme darf erst nach Bewilligung begonnen werden.
Wir begleiten Ihre Kommune durch alle Schritte. Den Antrag stellen Sie, die technischen Unterlagen dafür liefern wir.
Gemeinsam wählen wir die Gewässerabschnitte aus, zum Beispiel anhand Ihrer Starkregengefahrenkarten, und legen Montagepunkte an Brücken oder Durchlässen fest.
Sie erhalten von uns Projektbeschreibung, technische Auslegung und Kostenaufstellung für den Antrag bei der L-Bank.
Radar und Datenlogger werden am Bauwerk montiert, ohne Eingriff ins Gewässer. Inbetriebnahme vor Ort per Bluetooth-App im Browser, mit Live-Anzeige zur Ausrichtung.
Der Aquatos Web LTX überträgt die Messwerte per LTE-M in den Sensormanager und weiter an FLIWAS. Schwellwerte, Alarmketten und Wartung stimmen wir mit Ihnen ab.

Der Aquatos Radar misst den Abstand zur Wasseroberfläche mit einem 60-GHz-Radar und rechnet ihn auf den Wasserstand um. Er ist per SDI-12 an den Datenlogger Aquatos Web LTX angeschlossen. Der Logger versorgt den Radar mit Strom, speichert die Messwerte und überträgt sie per LTE-M. Beide Geräte sind in Bochum entwickelt und gefertigt.

Ein Pegel zeigt, was gerade passiert. Auf Wunsch erweitern wir Ihr Messnetz um Alarmierung und Vorhersage.
Sie legen Warnstufen je Pegel fest. Bei Überschreitung benachrichtigt der Sensormanager Bauhof, Feuerwehr und Bereitschaftsdienst per SMS und E-Mail, und die Messstelle misst und sendet in kürzeren Intervallen.
Gemeinsam mit unserem Partner Okeanos.ai verbinden wir Ihre Pegeldaten mit Niederschlagsprognosen zu einer KI-gestützten Wasserstandsvorhersage für Ihre Gewässer. So gewinnen Einsatzkräfte zusätzliche Vorlaufzeit.
Kurze Antworten zu Förderung und Technik.
Gefördert wird ein Messnetz ab zwei Pegeln. Jeder weitere Pegel erhöht den Zuschuss um 2.000 €, bis zum Höchstbetrag von 40.000 €.
Maßnahmen an bestehenden Pegeleinrichtungen sind nach der VwV KLIMOPASS nicht förderfähig. Gefördert werden neue Messstellen.
Antragsberechtigt sind Kommunen, die die unterstützende Erklärung zum Klimapakt Baden-Württemberg abgegeben haben. Ob Ihre Kommune dabei ist, zeigt die Liste des Umweltministeriums.
Der Aquatos Radar ist per SDI-12 an den Datenlogger Aquatos Web LTX angeschlossen. Der Logger überträgt die Messwerte per LTE-M in den Sensormanager. Von dort richten wir die Weiterleitung an FLIWAS ein und stimmen die Stationskennung mit dem FLIWAS-Support ab.
Die Förderung verlangt mindestens fünf Jahre Betrieb. Wir bieten Datenhosting, Mobilfunk und Wartung als Paket über diesen Zeitraum an.
Nennen Sie uns Ihre Kommune und die Gewässer, die Sie im Blick behalten möchten. Wir schicken Ihnen einen Vorschlag für das Messnetz und die Unterlagen für den Förderantrag.